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Christina Logemann

Befragung des Orakels 2012

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Schamanische Befragung des Orakels 2012

Da bekomme ich gerade vom Spirituellen Portal die Möglichkeit etwas zum Thema 2012 zu schreiben. Ich denke, dazu muss ich ja nicht auch noch etwas sagen, da ja “alle” die esomäßig etwas, viel, oder mehr als genug auf sich halten, darüber reden, oder schreiben.
So bitte ich meine Spirits: “Sagt ihr da doch auch mal etwas dazu ! Ihr da aus meinem Orakel 2012, oder ihr Tierchen aus dem Aztekenkrafttierorakel, oder ihr Spirits aus meinem Lieblingstarot.
Ein Toltekenschamane erscheint mir hellsichtig und zeigt mir seine Öffnung im Nacken, die er einladend öffnet, damit ich dort – in die Anderswelt – hineinreisen kann. Nö, ich mag nicht…..ich nicht, sollen doch mal die Spirits schreiben, gern durch mich – aber bitte in Volltrance, damit ich von all dem 2012 – Dingenskirchen nichts mitbekommen muss !
Am nächsten Morgen sprechen „All meine Schamanenverbündeten – meine Spirits - als Kollektivbewusstsein zu mir:
„ 2012 ist Erwachen in Gott !“
Tja, so einfach ist das also. So einfach? Wirklich ?
Tage später erst, werde ich doch neugierug und beschließe das Orakel 2012 zu befragen.
Ordentlich falte ich das dem Orakel beiliegende Tuch auseinander. Es stellt einen Cenote dar, einen natürlichen Brunnen. Im Begleitbuch ist zu lesen, daß Cenoten außerordentliche Macht besitzen. Auch wird diesen natürlichen Wasserquellen Weissagungskraft zugeschrieben.Ich schaue in leichter Trance erste einmal vorsichtig auf meine heilge Cenotendecke:Sofort taucht folgendes in meinem Bewusstsein auf:

Komm in die Erde,
komm in das Land,'
wo dich schon einmal,
„Der Dich berief „ wohl fand.
Tauch ab in das Ewige Sein,
lass Dich fallen in den Urgrundbrunnen hinein.

Erinnerungsbilder tauchen auf, von damals vor 15 Jahren, als ich schamanisch in die Erde reiste und nicht wieder herauskam. Es läuft ein kalter Schauer meinen Rücken herunter, ich schaue aus dem Fenster - Draußen bginnt es zu stürmen, zu blitzen und zu donnern.
Nachdenklich bin ich, habe erstmals vor einigen Tagen versucht Regen zu machen. Die Spirits sagten es würde ein Gewitter werden. Nun denn....war ich´s wirklich ? Ich lächel liebevoll über meine kritischen Verstandeszweifel.
Innere Bilder ziehen vor meinem inneren Auge vorbei wie ein Film: Zeremonien, Exstasen, Gesänge, Suff und Schreie von Menschenopfern in Südamerika, lassen meine Nerven erbeben und erzittern......sie wurden in die Brunnen geschmissen, erträngt, alles für die Götter... oh wie grauenvoll und ekelhaft. Draußen bricht ein Unwetter über Lüneburg los und mein Rücken wird kalt wie Eis.
Alles für die Göter – auch all die Anstengungen für 2012, Lichtkörperprozesse und so ?
Hm, um mich besser zu fühlen esse ich erst einmal Schoki.
Tief Luft geholt und ich bin bereit mich in den Cenote – in die Erde fallen zu lassen.
Meine Katze springt auf meinen Schoß, will auch mit, flüchten vor dem Gewitter im Hier und Jetzt ?
Ich lass mich fallen, bade in angenehm warmen Menschenopferblut, angele Knochen heraus und Fleichstücke. Wesen deren Körperlichkeit einst zerstückelt wurde, zeigen sich: Frauen, viele Frauen, jungfräulich rein, hübsch und wunderschön.
Schamanetypisch ist all das: Die Zerstückelung ist die Berufung eines jeden Schamanen, einer jeden Schamanin. Oh wie lange musste Seelen darauf warten, ihre schamanische Berufung und Bestimmung endlich leben zu können. Wie viele Jahrunderte mussten die Cenotenofper wohl darauf warten.....heute sind sie erlöst, sind frei auf ihrem Schamaninnenweg in das Jahr 2012 hinüberzugehen.
Ich rufe die vier Jaguare zur Hilfe, die die vier Ecken meiner Cenotendecke bewachen. Ich bitte sie als meine Helfertiere zu agieren. Sie schlecken mit ihren Zungen und all ihrer Liebe die weiblichen körperlosen Wesenheiten ab. Ihre erneuerten, reinen, vollkommenen Körper werden sichtbar. Ihr ewiges Sein leuchtet hell und weiß, eint sich zum Kollektiv der Opfer. Die, die damals die Opferrituale durchführten, erscheinen mir als eine einzige undefinierbare große Gewitterwolke. Sie werden zurückgehalten durch die klare, reine Kraft der Frauen:
Der neu wiedergeborenen Schamaninnnen.
Hier in Lüneburg lässt das Gewitter nach, meine Katze springt von meinem Schoß und herunter, setzt sich in die offene Tür. Die Vögel im Garten zwitschern munter, es wird heller.
Dankbarkeit und eine sensible weibliche Liebe erfüllt den Raum. Ich klettere aus der Cenote heraus, dusche mich in der anderen Realitär in meinem Badezimmer, während ich diese Zeilen schreibe.
Komme nun raus aus meiner Trance, eine mich langsam wieder mit mir, mit mir der Schamanin und dem Teil meines Wesens, das vor 15 Jahren unter den Trümmern einer Erdhöhle stecken blieb.
Ich spüre die Dichte meines Körpers, lächle über das Feeling der vielen Materie.
Damals 1996 wog ich 57kg, heute 75.....Ulkig finde ich das nun alles auf einmal...irgendwie.....da ist es ja..... oh wie wunderbar....mein altes mir so vertrautes und lang verschollenes Lachen.
Ich mische die Karten aus dem Orakel 2012, sie fragend was bedeutet 2012 ist Erwachen in Gott?
Ich verteile die Karten auf dem Cenotensymbol meiner Ritualdecke.
Die Orakelkarten sagen:
Für Dich bedeutet es „blind“ eins zu sein mit allem, jedoch gleichzeitig in alle nur Möglichen Richtungen zu schauen – über alle Horizonte hinaus. „
Ich verstehe ganz genau was das Orakel weissagt und freu mich auf 2012 !

Chela Christina Logemann

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Kommentare

  1. Avatar von Alexander Gottwald
    Liebe Chela Christina

    danke für Deine Gedanken und die Chance, weiter zu reinigen ... mich haben die ersten beiden Zeilen Deines Gedichts an das erinnert, was Anastasia in den Büchern von Wladimir Megre sagt, dass die Menschen beginnen sollen, pro Familie einen Hektar Land in liebender Kommunikation mit der Erde zu bestellen, zu beleben, zu bewohnen, dort Heilung zu empfangen, ihre Kinder zu zeugen und zu gebären usw. Angelina Pau Hana, die inzwischen alle Anastasia Bücher gelesen hat, schreibt über die Anfänge der Umsetzung in ihrem Blog: Anastasia: Die klingenden Zedern Russlands – oder: Ich erschaffe mir meinen eigenen Garten Eden.

    Mich persönlich berührt es sehr, diese Bücher zu lesen, wenn es auch nicht unbedingt bequem oder angenehm ist ... ich denke, durch ihre Gedanken werden alle alten esoterischen oder spirituellen Konzepte herausgefordert, sich dem Lebendigen zu stellen und sich in liebender Eintracht mit der Erde weiter zu entwickeln ...

    Alles (IST) Liebe,

    Alexander