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Alfred Honegger

Arbeit als Hilfe zur Selbsthilfe

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Wir leben nun wieder ein Jahr auf den Philippinen. Nach unserer Rückkehr aus der Schweiz, wo unsere 8-köpfige Familie lebte, berührte es uns stark, zu sehen wie viele Einwohner hier in Schmutz und Elend leben. Und es von Tag zu Tag immer schlimmer wurde und es immer mehr solcher Familien gibt.

Die Schere von Arm und Reich geht hier immer extremer auseinader. Einen ausgeprägten Mittelstand wie in Europa kennt man hier nicht. Die Armen leben bereits heute unter dem Existenzminimum. Hier sterben täglich Kinder an den Folgen von Mangelernährung (keine Abwehrkräfte, schwaches Immunsystem).

Oder sterben am Denguefieber, da diese im Dreck leben. Für Medikamente oder ärztliche Hilfe ist kein Geld vorhanden. Viele Familien können ihre Kinder mangels Geld auch nicht in die Schule senden und sind froh, wenn sie täglich ein bisschen Reis und Fisch essen können.

Wir selbst leben von Reiki Behandlungen und Einweihungen (www.reiki-institute.ch), die wir in Hotels durchführen. Ab Mai 2011 werden wir Reiki Seminare und Reiki Behandlungen auf einer kleinen Insel im südchinesischen Meer durchführen (www.reiki-travel.ch).

Mit unserem Public Transport-Unternehmen (www.cebu-people-express.com) geben wir als Hilfe zur Selbsthilfe über 40 Familien Arbeit. Dies entspricht etwa 240 Menschen. Dank uns können diese überleben und ihre Kinder in die Schule schicken. Aktuell sind 28 Fahrzeuge im Einsatz, die wir selbst bauten und uns ca. € 180‘000 kosteten - bezahlt von europäischen Spendern.

Vor einigen Tagen mailten wir in Europa wieder diverse Personen an und baten um Spenden, um unsere Transport-Flotte auf insgesamt 100 Fahrzeuge zu erweitern. Damit könnten wir mehr als 140 Familien (900 - 1000 Menschen) helfen, indem wir ihnen Arbeit geben. Weltweit gesehen wäre dies zwar ein kleiner Beitrag. Doch hier in der Region würde sich diese Aktion äusserst positiv und auch für Sie transparent nachvollziehbar auswirken.

Dazu benötigen wir ca. € 500.000. Bitte helfen Sie uns, diesen Familien zu helfen.

Alles (IST) Liebe!

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Kommentare

  1. Avatar von Jutta Kramer
    Hallo Alfred

    ist ja mal ein Ding
    Wie seit ihr auf die Idee mit den Taxiunternehmen gekommen oder sind das Busse ? Wo habt ihr angefangen ? Wie kommt ihr zu den Fahrzeugen ?
    Hast du eine öffentliche E- Mailadresse die du im Blog angeben möchtest ?

    Alles Liebe

    Jutta
    Aktualisiert: 19.02.2011 um 11:55 von Jutta Kramer
  2. Avatar von Jutta Kramer
    Hallo Alfred

    noch eine Frage die mir eingefallen ist, wieviel braucht ihr für ein Fahrzeug.

    Alles Liebe

    Jutta
  3. Avatar von Alfred Honegger
    Hallo Liebe Freunde

    vor zwei Tagen haben wir von einem Spender in der Schweiz Euro 20,000.00 erhalten, dass uns ermöglicht zwei weitere Fahrzeuge zu bauen und für die nächsten 4 Wochen 6 Familien zu unterstützen (2 Spengler, 2 Mahler, 1 Autoelektriker und 1 Mechaniker), dann in ca. 5-6 Wochen werden die Fahrzeuge in Betrieb genommen, die dann zwei 8-köpfigen Familien den Lebensunterhalt ermöglichen.

    Alles IST Liebe, und nochmals vielen, vielen Dank!

    Alfredo
    Aktualisiert: 24.02.2011 um 10:24 von Alfred Honegger
  4. Avatar von Alfred Honegger
    Hallo Jutta
    Sorry, für die Verspätung, aber ich war sehr beschäftigt. Wie kommen wir zu den Fahrzeugen. Wir kaufen alte Fahrzeuge in Japan, die dort nicht mehr in Betrieb genommen werden dürfen. In Japan, kann ein Fahrzeug nur 5 Jahre eingelöst sein. Dann werden die Fahrzeuge verschrottet. Wir kaufen diesen „Schrott“ und recyceln diesen zu Fahrzeugen – siehe http://www.cebu-people-express.com/o...ion/index.html. Wir brauchen ca. 4 Wochen um ein Fahrzeug herzustellen. Dies ist natürlich wiederum multiplizierbar, d.h. wenn wir ein Team von 25-30 Personen (Spengler, Mechaniker, AutoElektriker und Mahler) engagieren, können wir ca. 10 Fahrzeuge Bauen. Dies kostet uns ca. € 7‘000.00. Dazu kommt die Fahrzeug Abnahme, die Erstellung der Fahrzeugdokumente, Einlösen des Fahrzeuges, sowie das Franchise (Route) auf welcher das Fahrzeug in Zukunft eingesetzt werden kann, sowie die üblichen Versicherungen, dies sind nochmals ca. € 1500.00. Das Entspricht dann ca. € 8‘500.00 für einen 18-Seater.

    Zurzeit sind wir am bauen von 6 Fahrzeugen, 4 sind fast fertig und mit zwei haben wir heute Angefangen.

    Wir vermieten die Fahrzeuge zu einem Selbstkostenpreis an die Fahrer für. Ca. € 8 pro Tag, mit denen wir den Unterhalt finanzieren. Der Fahrer verdient ca. € 15.00 bis 20.00 pro Tag, was hier für eine Arme Familie ein gutes Einkommen ist. Das erlaubt ein einfaches kleines Haus, Lebensunterhalt für eine 6-8-köpfige Familie, inkl. Schulgebüren und Schulmaterial für die Kinder.

    Jutta, so sieht das ganze aus. Wenn du Fragen hast, bitte Frage mich. By the way, meine eMail Adresse lautet: alfred@honegger-family.ch

    Alles Liebe

    Alfredo
  5. Avatar von Alfred Honegger
    Liebe Freunde

    Dank hilfsbewussten Menschen - vielleicht warst auch Du darunter - konnten wir in den letzten fünf Wochen Spendeneingänge von mehr als € 231‘000 verbuchen. Danke an alle.

    Dies ermöglicht uns, 33 zusätzliche Fahrzeuge zu bauen und diese bereits ab Juni 2011 in Betrieb zu nehmen. Unsere Flotte wird dann 60 Fahrzeuge umfassen und ermöglicht etwa 90 Familien (ca. 180 Erwachsene und 550 Kinder) ein überlebenssicherndes Einkommen.

    Unser Ziel ist es, in den kommenden Monaten die Flotte auf 100 Fahrzeuge zu erweitern. Ein gesichertes Einkommen für etwa 150 Familien (ca. 300 Erwachsene und 900 Kinder). Um dieses hohe Ziel zu erreichen, benötigen wir nochmals ca. € 320‘000. Bist Du mit einer Spende, gleich welcher Höhe, auch dabei?

    Hast du Fragen zu unserem Hilfswerk „Arbeit als Hilfe zur Selbsthilfe“, dann kontaktiere mich: alfredo@honegger-family.ch
    Aktualisiert: 12.03.2011 um 07:29 von Alfred Honegger
  6. Avatar von Alfred Honegger
    Hier möchte ich Euch eine DiaShow unserer Fahrzeug-Produktion zeigen:



    Fahrzeug-Recycling

    Philosophie und Ziel
    Im besten Fall wandern alte Auto-Occasionen in der EU nach Osteuropa oder Afrika. Jedoch ohne Recycling-Gedanke, sondern nur als „Entsorgung“ von Fahrzeugen, welche den TÜV hier nicht mehr bestehen. Dafür sorgt auch eine aggressive Verkaufspolitik der Autohersteller. Die wollen natürlich verkaufen. Recycling bringt keinen Verkaufsumsatz und ist dank hoher Stundenlöhne in Europa so nicht realisierbar.

    Auf den Philippinen hingegen werden Fahrzeuge wie Fahr- und Motorräder sowie Autos aller Art wieder verwendet: Sämtliche noch intakten Teile werden zu einem neuen Fahrzeug umgebaut. Da wird geschweisst, gehämmert und lackiert. Es werden Verlängerungsholme eingeschweisst, der Kabinenaufbau neu gestaltet und die Fahrzeuge auf Linkslenkung umgebaut. Praktisch nichts wird weggeworfen, sondern wartet in den Umbau-Werkstätten auf eine Weiter- und Wiederverwendung.

    Alle unsere Multicabs bestehen aus Occasionsfahrzeugen und -teilen. Praktisch zu 100% aus Japan mit Rechtslenkung. Denn in Japan ist ein Autoleben gesetzlich auf fünf Jahre beschränkt. Dann muss ein neues angeschafft werden. So kommen die Philippinos günstig an relativ junge Occasionsfahrzeuge und -teile. Und machen mit dieser Tätigkeit viel für den Umweltschutz.

    Eine Spende in Fahrzeuge der Cebu People Express bedeutet somit auch eine Investition in den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

    Mehr Informationen auf: www.hilfe-durch-arbeit.org