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Reikifreundschaft

Wohin geht die Menschheit? Ins bewusste "Ich bin" oder ins kollektive "wir sind"?

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Da die Träume vieler EsoterikerInnen in die Richtung gehen, es sei an der Zeit, ein neues "wir" zu erschaffen und ich durch die Aufforderung, politiche Petitionen zu unterstützen, im Mitgliederbereich der Reikifreundschaft dazu angeregt wurde, habe ich ein paar Gedanken zu den Themen Kollektivismus - also "wir" - und Individualität - also "ich" zusammengestellt und daraus einen Artikel in meinem Bewusstseinblog unter dem Titel "Wir sind", "ich bin" oder "es ist"? - Mensch, wohin gehst Du? geschrieben.

Aus meiner Sicht findet der Großteil des menschlichen Lebens nach wie vor auf der Ebene des Kollektiven statt. Der Mensch sagt zwar "ich", ist sich aber im Grunde seiner wahren Identität nicht bewusst, weshalb Scheinpersönlichkeiten aus kollektiven Versatzstücken zusammengstellt werden und die Industrie munter all diese Teile nutzt und zu "persönlichen Vorlieben", "gutem Geschmack" oder gar "individuellem Stil" umdeutet und hochstilisiert, auf dass die Konsumgesellschaft ihrem Namen weiter alle Ehre mache. Die alles beherrschende Instanz auf diesem Planeten ist nach wie vor ein kollektives "wir", in dem wie in einem Insektenstaat von unsichtbarer Hand die Fäden gezogen werden ... neudeutsch esoterisch wird dann sogar die Quantenphysik bemüht, um zu belegen, "dass wir alle eins sind"... nun, das sind die Ameisen in ihrem Staatsgefüge auch ... frei von persönlicher Bewusstheit erfüllen sie die ihnen zugedachten Aufgaben. Darin liegt kein spirituelles Entwicklungspotenzial. Für den Menschen muss es um mehr gehen, als nach einem immer neuen "wir"-Gefühl zu suchen, denn sonst verpasst er das, wofür er hier hergekommen ist: Das "ich bin" zu verwirklichen.

Dieses Erwachen bzw. die Reinigung und der Aufstieg stellen einen Prozess lebenslangen Lernens dar, dem mein Leben gewidmet ist. Ich weiß, dass es viele Versprechungen für schnelle Erlösung, Befreiung von allen Sorgen usw. im Angebot des New Age gibt, die das heimelige "wir"-Gefühl gleich mit im Angebot haben, was schlicht dazu führt, dass der/die Einzelne sich wieder einmal nicht mit dem realen Schmerz des inneren Kindes auseinandersetzen muss und Heilung so ein weiteres Mal aufgeschoben wird. Ich möchte also statt eines ängstlich in der Herde geblökten "gemeinsam sind wir stark" lieber dem Gesang eines einzelnen befreiten Herzens lauschen, das es wagt, sich dem ICH BIN immer und immer wieder zu nähern und auszusetzen.

Alles (IST) Liebe,

Alexander Gottwald

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