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Reikifreundschaft

Neuer Artikel im Bewusstseinblog: Wieso hat der Mensch drei Selbste?

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Oft nehmen wir Dinge erstaunlich selbstverständlich hin, also ohne diese Dinge jemals näher zu untersuchen oder gar zu hinterfragen. Eines dieser Dinge ist z.B. die Tatsache, dass der Mensch aus so etwas wie drei Teilen, auch drei Selbste genannt, zu bestehen scheint. Dies ist einer jener anscheinend nicht näher zu untersuchenden Fakten aus dem Bereich des menschlichen Lebens. Wenn man sich aber z.B. die Mühe macht, allein das "ich" mal näher zu untersucheh, fängt man an, ganz erstaunliche Entdeckungen zu machen. In ähnlicher Weise spektakulär waren bzw. sind für mich die Entdeckungen, die sich mir zeigten, als ich begonnen hatte hinzuschauen, was denn hinter dieser Dreiteilung des Menschen liegen mag... mehr dazu hier: Wieso hat der Mensch drei Selbste?

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Kommentare

  1. Avatar von Alexandra Hohenlohe-Langenburg
    Lieber Alexander,

    ich habe heute in Deinem Bewußtseinsblog folgendes gelesen:
    In geistiger Innenschau nehme ich es so wahr, dass der Mensch ursprünglich mit dem Schöpferischen Beewusstsein eins war, aber als eigenständige Bewusstseinseinheit geschaffen worden war. Diese geschaffene Seele war vollkommen eins mit dem Schöpferischen Bewusstsein und hatte keine abgespaltenen Teile. Sie ruhte in Gott und liebte in Gott. Und sie hatte Entscheidungsfreiheit… Diese Entscheidungsfreiheit führte dazu, dass bestimmte Seelen begannen, sich selbst als "besonders" wahrzunehmen, als "anders", sich als "einzigartig" zu feiern. Auf diese Weise gerieten Liebe und Frieden, die immer bereits unsere wahre Natur sind, immer weiter in den Hintergrund. Je mehr etwas wesentliches in den Hintergrund treten muss, desto klarer wird, dass dies nicht einfach verloren gehen kann. Es muss irgendwo gelagert werden. So begann die Seele sich – Äonen bevor sie Mensch wurde – bereits zu spalten. Es gab einen Teil, der ihr immer weniger bewusst zugänglich war, da sie diesen Teil nicht sehen wollte! Wir feierten uns selbst in einer Weise, dass wir vergaßen, wer wir sind, woher wir kamen und wer uns geschaffen hatte. Daraus entstand eine immer dramatischere Lage für uns selbst, denn das Schöpferische Bewusstsein wurde von immer weniger Seelen überhaupt noch erkannt, geschweige denn anerkannt…
    Unwillkürlich machen sich bei mir dazu folgende Fragen breit: welchen Grund kann/soll es geben eine eigenständige Bewußtsseinseinheit/Seele zu erschaffen, die über jeweils eigene Entscheidungsfreiheit verfügt, wenn die Seele ohne diese vollkommen in Liebe und Frieden existieren könnte? Woher stammt der (äußere?) Impuls, daß "bestimmte" Seelen (wurden sie bestimmt?) sich als "besonders, anders, einzigartig" verstanden haben? Solche Veränderungen können doch erst entstehen, wenn das "Gesamtgefüge" ursprünglich eben doch nicht vollkommen (in Liebe und Frieden) und eins war?

    Hmmm... je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr macht sich in mir das Gefühl breit, daß jede Seele ihre eigene Antwort darauf hat...und jede ist stimmig

    Bin sehr gespannt auf Deine Antwort.

    Namaste
    lex
    Aktualisiert: 03.10.2010 um 00:45 von Alexander Gottwald (Zitat zur besseren Lesbarkeit als solches kenntlich gemacht.)
  2. Avatar von Alexander Gottwald
    Liebe Alexandra

    danke für diese Gelegenheit, weiter zu reinigen und Dir zu antworten. Zunächst ist es in meiner Wahrnehmung so, dass wir die Bereitschaft benötigen, unsere aus der 3D-Matrix gewohnte Sicht der Dinge zu erweitern, um diese multidimensionalen Prozesse auch nur ansatzweise erfassen zu können. Dazu ist wiederum Selbsterkenntnis nötig, also die Erkenntnis des Selbst, die Erkenntnis unserer wahren Natur, unseres SEINS, dessen, was immer bereits JETZT HIER IST ... das ist nicht so schwer zu finden, wie von mancherlei Religion oder spiritueller Sekte suggeriert wird ... du BIST ES ja bereits ... und dennoch tendieren wir dazu, ES zu übersehen ... und dann beginnen wir Fragen zu stellen, die sich von selbst beantworten, wenn wir DAS erkannt haben, wenn wir noch jenseits von Freiheit wahrhaft leben ... DAs, was IST; kann nicht gesagt oder übermittelt werden, was ja auch gar nicht schlimm ist, denn - erinnern wir uns kurz an den vorangegangenen Satz: Ja, du BIST ES bereits! Du bist nur mit dem identifiziert, was ich zu Beginn die 3D-Matrix nenne. Deshalb schaust Du die Wahrnehmung meiner Innenschau von außen an, gehst nicht nach innen und vollziehst in DIR nach, was geschehen ist ... wenn du das nämlich getan hättest, würden wir jetzt keine Fragen diskutieren

    Zu Deiner ersten Frage:
    welchen Grund kann/soll es geben eine eigenständige Bewußtsseinseinheit/Seele zu erschaffen, die über jeweils eigene Entscheidungsfreiheit verfügt, wenn die Seele ohne diese vollkommen in Liebe und Frieden existieren könnte?
    Ja, beantworte Dir diese Frage, liebe Alexandra: Wieso hast Du Dir eine eigenständige Bewusstseinseinheit erschaffen (das Ego), die dich von DIR trennt und dir den Blick darauf verstellt, wahrzunehmen, WER und WAS du in Wahrheit immer bereits BIST? (In mir beantwortet sich diese Frage so, dass sich das EINE nach Äonen des EINSSEINS begann nach etwas zu sehnen, in dem es sich erkennen könnte und es wollte herausfinden, ob es möglich sei, SICH SELBST vollkommen zu verlieren, so vollkommen, dass ES SICH SELBST nicht mehr wieder erkennen würde, wenn es sich im Spiegel betrachten würde. Es war also die Frage ob DAS, was sogar jenseits von Liebe und Frieden IST, SICH auch in etwas wieder finden könnte, was weit unterhalb von Liebe und Frieden angesiedelt wäre.)

    Zu Deiner zweiten Frage:
    Woher stammt der (äußere?) Impuls, daß "bestimmte" Seelen (wurden sie bestimmt?) sich als "besonders, anders, einzigartig" verstanden haben?
    Diese Frage trägt implizit die Frage nach dem anscheinenden Widerspruch zwischen "freiem Willen" und "Vorsehung" in sich. Was meinst du? Wurdest du bestimmt, dich als "besonders anders, einzigartig" zu verstehen, womöglich, um sich als Fragende zu erfahren? Als Suchende? Der "Freie Wille" wurde ja in den letzten Jahren stark gebeutelt, als Hirnforscher wie Prof. Roth feststellten, dass es ihn im Menschen gar nicht gibt ... was wäre, wenn er insgesamt eine Illusion wäre? Wenn wir nicht fehlgehen könnten, da wir DAS, was wir immer bereits SIND, nie verlassen haben, da ES alles einschließt...?

    Zu Deiner dritten Frage:
    Solche Veränderungen können doch erst entstehen, wenn das "Gesamtgefüge" ursprünglich eben doch nicht vollkommen (in Liebe und Frieden) und eins war?
    Diese Einschätzung entsteht "in der besten aller Welten" (Leibniz) immer dann, wenn wir auf Ereignisse stoßen, oder auch Wesenheiten begegnen, die wir als erschreckend wahrnehmen ... wir denken dann, etwas würde falsch laufen, etwas sei nicht in Ordnung. Tatsächlich IST für DAS; was JETZT HIER IST, diese ganze Welt der Erscheinungen und Ereignisse nichts als ein Spielfeld für die Seelen, ein Spielplatz, auf dem sie so lange spielen, bis die Mutter sie zum essen heim ruft ... wir können also so tun, als würden wir Liebe und Frieden verlassen, wir können uns mit anderen Kindern in der Sandkiste um die Schippe kloppen, aber all das ändert nichts daran, das wir immer bereits Liebe und Frieden sind ... daher ja auch mein Gruß zum Schluss:

    Alles (IST) Liebe,

    Alexander